Langes Seil, schneller Tod

Untertitel: Wie Großbritannien seine Mörder hängte.

Verlag Kirchschlager, Arnstadt (August 2016)

ISBN 973-3-934277-66-3, € 14,95

 

"Traugott Vitz sollte zusammen mit seinem Verleger stolz darauf sein, dass er ein im deutschsprachigen Raum bisher nie zusammenhängend dargestelltes Kapitel über Todesstrafen detailreich zusammengebaut hat. ... stets sehr gut lesbar... prima Buch." (Rezension von Kriminalbiologe Dr. Mark Benecke auf amazon.de)

 

Seit dieses Buch erschienen ist, sind mir ein paar Dinge aufgefallen, die in einer Neuauflage (falls es denn eine gibt) geändert werden sollten.

Mark Benecke hat in seiner Rezension bemängelt, dass es keinen Index gibt und dass man als Kontinentaleuropäer mit Einheiten wie "stone" und "foot-pounds" schlecht zurecht kommt. Da hat er Recht.

Bis zur Neuauflage, in der ich die umgerechneten Werte in Klammern beifügen kann, muss der Leser halt umrechnen.

1 Fuß (foot) (=12 inch/Zoll)

30,48 cm

1 inch (Zoll)

2,54 cm

1 engl. Pfund

453,592370 g

1 stone (=14 lbs)

6,35029318 kg

1 foot-pound

1,35582 Joule

Umrechnung beliebiger Werte von angloamerikanisch nach metrisch und umgekehrt: https://www.calculand.com/einheiten-umrechnen/

 

Außerdem habe ich auch selbst ein paar sachliche Fehler entdeckt.

Fehlerkorrekturen:

S. 39: Im vorletzten Absatz auf dieser Seite schreibe ich, über das Treffen der Chirurgischen Gesellschaft in Dublin sei "nur in der Dubliner Medical Press and Circular" berichtet worden.

Das stimmt nicht. Inzwischen habe ich etliche Nachdrucke in Tageszeitungen entdeckt, die zum Teil sogar den ganzen Medical Press-Artikel wortwörtlich wiedergeben und praktisch gleichzeitig erschienen sind.

Komplette Nachdrucke finden sich zum Beispiel im Freeman’s Journal vom 07.01.1876, Seite 3, Spalte F+G sowie im Dublin Daily Express vom 06.01.1876, Seite 4, Spalte F+G.

Konnte Marwood das gelesen haben? Darüber spekuliere ich S. 41 in meinem Buch. Hielt ich es ursprünglich für nahezu unmöglich, so sage ich heute nur noch "eher unwahrscheinlich" - beide o.g. Zeitungen sind irisch; die kursierten wohl nicht in Horncastle. Außerdem ist jetzt S. 63 zu korrigieren: Dort schreibe ich, Dr. Barr müsse ein bestimmtes Detail in der Medical Press gelesen haben, "denn nur dort stand etwas darüber". Das stimmt zwar nicht - es stand ja auch in den beiden eben erwähnten Nachdrucken - , aber es bleibt dabei, dass Barr (aus welcher Quelle auch immer) den Bericht über das Dubliner Treffen gekannt haben muss, weil er ein anderes Detail daraus ebenfalls zitiert.

S. 45: Der Galgen in Galloway, so schreibe ich, sei über einem teils ober- teils unterirdischen Fallbereich errichtet worden. Das nehme ich zurück.

Zeitungsberichten zufolge war im Gefängnishof ein Galgengerüst errichtet, dessen Plattform sich 10 Fuß (3,10 m) über dem Boden befand. Bei dieser Höhe der Plattform halte ich es für unwahrscheinlich, dass man darunter noch eine Grube ausgehoben hat.

S. 61: Dr. James Barr hat seinen Lancet-Artikel am gleichen Tage (07.06.1884) wortgleich auch im Liverpool Mercury (S. 7, Spalte A+B) veröffentlicht.

S. 93: Zwar hatte der Innenminister schon 1885 Major Beamish R.E. ... beauftragt... Der Galgen in Norwich scheint am 30. November 1885 ... schon vom neuen Muster gewesen zu sein... Es scheint, dass das Home Office doch schon vor 1885 Pläne an lokale Gefängnisse herausgegeben hat. Denn: Der Galgen in Norwich war vor Goodales Hinrichtung schon einmal benutzt worden, und zwar am 22. Mai 1882 für die Hinrichtung von William Abigail. Er wurde demnach vor diesem Termin neu errichtet, und zwar, wie in den Zeitungsberichten von Goodales Hinrichtung steht, nach Plänen des Innenministeriums. Aus den Zeitungsberichten von 1882 ergibt sich, dass der Galgen sich im Hof befand. Die Falltüren waren ebenerdig; darunter befand sich eine 11,5 Fuß (3,50 m) tiefe, mit Ziegeln ausgemauerte Grube.

S. 95: Die Testbelastung des Regierungsseils (32 stone, 10 Fuß Fallhöhe) entspricht nicht 20.000 N, sondern 6.074 J.

S. 180: Purchase und die Richter-Hinrichtung

Der Inquest nach der Hinrichtung von Karel Richter wurde nicht von Purchase gehalten, sondern von einem gewissen Raymond B. Hervey-White. Purchase war nämlich für Wandsworth (wo Richter gehängt wurde) gar nicht zuständig. Er hielt seine Exekutions-Inquests vielmehr in Pentonville. Natürlich kann er irgendwann nach Richters Hinrichtung mit einem Gefängniswärter zusammengetroffen sein, der ihm die zitierte Räuberpistole über das collapse board erzählte. An der Glaubwürdigkeitsbeurteilung ändert sich damit nichts.

S. 189ff: Die Lage des Hamelner Galgens

An dieser Stelle hat sich so viel geändert, dass ich etliche Seiten neu schreiben müsste (siehe unten: "Der Hamelner Galgen").

S. 193: Joseph Hunter, Royal Canadian Mounted Police

Er hieß James, nicht Joseph. Und er war auch kein kanadischer "Mountie". Der Fehler entstand aus einem Buchstaben-Dreher:  Nicht RCMP (=Royal Canadian Mounted Police), sondern CRMP (=Corps of Royal Military Police), also Militärpolizei.

S. 202: Die von William Joyce selbst gegründete Faschistentruppe hieß National Socialist League, nicht "Ligue".

S. 237: Ebenso muss es Howard League for Penal Reform heißen, nicht Ligue.

S. 260: Anm. 77 - lies "257" statt "2571"

S. 262: Anm. 171 - lies "1259f" statt "1059f".

 

Der Hamelner Galgen

Inzwischen ist die genaue Lage und der Grundriss des Hamelner Galgens kein Geheimnis mehr. Das liegt zum Teil an zwei Dokumenten aus dem Britischen Nationalarchiv in Kew, die ich von Bernhard Gelderblom (Hameln) erhielt: FO 1060/203 Blatt 2 und 3.

Am 29. September 1945 bereits hatten Colonel Paton Walsh von der Strafvollzugsabteilung der Militärjustiz (Penal Administration Section of Legal Division) und Brigadier Edwards von den Pionieren miteinander telefoniert, und am 2. Oktober teilte Paton Walsh es schriftlich mit:  Der Galgen solle im Zuchthaus Hameln an der in der beiliegenden Skizze markierten Stelle eingebaut werden (Punkt 3 des Briefs).

FO 1060/203 Blatt 3: Colonel Paton Walsh schreibt an Brigadier Edwards von den Royal Engineers ("Works Sub-Branch"), wie und wo er den Hamelner Galgen haben will.

In der Anlage - es war ursprünglich ein Übersichtsplan der deutschen Zuchthausverwaltung, auf dem der Standort der Feuerlöscher markiert war - malte er in rot hinein, wo der Hinrichtungsraum sein sollte ("Portion of Prison to house the execution apparatus"), und notierte außerdem:

"First floor = scaffold

Second floor = hanging beam

Ground floor = pit."

FO 1060/203 Blatt 2

Das heißt: Der Galgen war genau da, wo ich es immer vermutet hatte: Im ersten Stock des Westflügels, auf der westlichen Seite des Korridors, unmittelbar an die Südwand des Westflügels anschließend. Aber wie sah die Hinrichtungskammer innen aus? Wo war z.B. die Klappe über der Treppe zum pit ? Und wie verhielt es sich mit dem ominösen Fenster, das auf dem Foto des Gefängnisbeamten zu sehen war und das so schlecht zur Außenansicht der Südwand passen wollte?

Foto aus dem Nachlass eines Hamelner Gefängnisbeamten (Archiv B. Gelderblom). Zeigt angeblich den Deckendurchbruch des Hamelner Galgens.

Ich sah mir das Foto noch einmal genauer an und beriet meine Ergebnisse mit Nick Short (Australien).

Wir kamen überein: Die unteren Reihen der quadratischen Glasscheiben im Fenster sind von innen mit einer Abdeckplatte verdeckt, wie man daran sehen kann, dass die Fensterflügel noch weiter nach unten reichen. Demnach kann dieses Fenster sehr wohl dasjenige sein, das man in der Ansicht von außen im ersten Stock links erkennt.

Die im Rahmen der Öffnung erkennbaren Stellen, wo "etwas gesessen" hat, sind für Falltürscharniere deutlich unterdimensioniert, könnten aber sehr wohl die Stellen sein, wo die Scharniere der Abdeckklappe über der Treppe zum pit gesessen haben.

Jetzt machen auch zwei weitere auf diesem Foto sichtbare Einzelheiten Sinn:

Der schmale viereckige dunkle Fleck an der linken Wand könnte die Stelle gewesen sein, wo die rechte "Wange" der Treppe an der Wand ansetzte. Das wäre freilich ein recht unbequemer "Einstieg" in die Treppe; logischer und bequemer wäre es, die Treppe andersherum (im Foto: von links nach rechts) ansteigen zu lassen; dann hätte der "dunkle Fleck" eine andere Bedeutung.

Und die elektrische Leitung könnte nach unten zu einem Lichtschalter geführt haben.

Gut - die Treppe zum pit war also in unmittelbarer Nähe der Südwand. Und wo waren die Falltüren?

Der Plan des zweiten Stocks wies ja einige entfernte Wände und zugemauerte Türen auf. Herr Gelderblom argumentierte, dass aus statischen Gründen die Zwischenwände in allen Stockwerken hätten entfernt werden müssen - das weiß ich nicht; das müsste ein Ingenieur entscheiden.

Nehmen wir an, die auf dem Plan eingezeichneten Veränderungen betrafen den ERSTEN Stock. Falls im Erdgeschoss die Innenmauern an den gleichen Stellen standen, aber NICHT abgerissen wurden, mussten die Falltüren in jedem Fall so eingebaut werden, dass sie beim Öffnen nicht mit Innenwänden im pit in Konflikt gerieten. Natürlich konnte man unten an der ersten Innenwand (bei 2,97 m von der Südwand) eine Fangvorrichtung anbringen - aber weiter nach Norden konnte man mit den Falltüren nicht gehen, wenn sich da unten eine Wand an der gleichen Stelle wie im ersten Stock befand.

Das würde bedeuten, dass die Hinrichtungskammer ungefähr so aussah wie auf der untenstehenden Skizze.

Mutmaßlicher Grundriss der Hamelner Hinrichtungskammer

Damit ergab sich natürlich eine große Fläche rechts - sie nahm ungefähr die Hälfte der Gesamtfläche ein.

Kann das stimmen?

Dr. Buckland beschreibt in seinem Bericht über die medizinischen Experimente, die am 15. Mai 1946 durchgeführt wurden, dass man jeweils einen Hingerichteten nach oben hievte, ihm die Schlinge abnahm und ihn auf einen Tisch legte, worauf die beiden EKG-Experten den Hinrichtungsraum betraten und den Körper an das EKG-Gerät anschlosssen.

Neben den zu diesem Zeitpunkt OFFENEN Falltüren (der andere Hingerichtete hing ja noch am Seil) musste also Platz sein für: Den Zuchthausdirektor, den oder die Identifizierungs-Pflichtzeugen, Pierrepoint und O'Neill, einen Tisch, das EKG-Gerät, Dr. Buckland und zwei weitere Ärzte. Dafür waren 3 x 4 Meter bestimmt nicht zu viel. Wären die Falltüren weiter rechts auf der Skizze gewesen, so wären die Experimente wohl nicht so durchführbar gewesen wie Dr. Buckland angibt.

Normalerweise stand im Hinrichtungsraum wohl auch noch ein Tisch mit zwei Stühlen, auf denen zwei nicht näher beschriebene, mit Papierkram beschäftigte Zivilisten saßen - so heißt es jedenfalls im folgenden Bericht.

Ich habe ihn von Nick Short. Nick erinnerte sich nicht mehr, aus welchem Magazin er den Artikel hatte, aber inzwischen weiß ich es: True Crime Magazine, 1984, erneut gedruckt 2004. Ich bedanke mich bei True Crime Library für die Erlaubnis, die unten folgenden Auszüge wiederzugeben.

Die Textfassung stammt möglicherweise nicht von dem Bradforder Polizisten George E. Whitcomb, der die Fakten geliefert hat - dafür ist zuviel sensationelles "embellishment" und zu viel an faktischen Fehlern enthalten. Damit die Lektüre genießbar bleibt, habe ich an den mit "..." gekennzeichneten Stellen den haarsträubendsten Unsinn entfernt (Pierrepoint hat z.B. niemals, wie es in dem Artikel ursprünglich hieß, in Hameln an einem Tag 20 Menschen gehängt).

 

George E. Whitcomb

George E. Whitcomb war ein Detective Constable der City of Bradford Police. Über das Foreign Office wurde er nach Deutschland zur Abteilung für Öffentliche Sicherheit bei der Alliierten Kontrollkommission entsandt und war für einige Zeit verantwortlich für die Anklagevertretung im General Military Court in Braunschweig, bis er dort durch einen studierten Juristen abgelöst wurde. Während dieser Zeit wurde er einige Male zu Hinrichtungen als Identifizierungszeuge entsandt. Danach übernahm er die Anklagevertretung bei drei Summary Courts der Kontrollkommission in Goslar, Gandersheim und Salzgitter. In dieser Zeit arbeitete er eng mit der deutschen Polizei zusammen, zum Beispiel bei der Aufklärung des Mordes an Polizeiwachtmeister Otto Eggert (in der Nacht vom 1. auf den 2. Juli 1949 im Gasthof "Bleiche", Goslar).

 

 

Whitcomb war zirka 1946 bis 1950 in Deutschland. 

 

Nach den im Bericht enthaltenen Einzelheiten handelte es sich bei der geschilderten Hinrichtung sehr wahrscheinlich um die Exekution von Tadeusz Kun am 05.09.1947 um 09.37 Uhr.

George E. Whitcomb: Als Hinrichtungszeuge in Hameln

My guide escorted me along dark corridors, passing through several sets of steel gates, which were unlocked and relocked behind us, until we reached an office. Here I was glad to meet some of the policemen who had stayed overnight with me. But conversation was very desultory. We all wanted to get the job done and be on our way from such a depressing atmosphere.

The tension was somewhat relieved when a major, who appeared to be in charge, called us together and, from a typewritten list, checked our names with those of the men to be hanged. The list contained the names of 20 condemned men - and I was rather surprised to learn that 2 men would be hanged every half-an-hour. It was also a relief to know that I would be called forward at 9.30 am - the inactivity was very trying. ...

We all began to fidget as the minutes ticked slowly by, and I was glad when my name was called. Following my escort along dimly-lit corridors, I was dreading the action about to take place. But there was no time to daydream.

Perhaps seeing so much light after the darkness may well have accounted for the shock I experienced as I entered that death house. I was in a rectangular area, with a row of 10 cells jutting out from the walls on either side.

Uniformed prison guards patrolled the length of the room, passing each cell door to examine the occupant with monotonous regularity. ... one occasionally heard gasps and weird cries ...

A priest ... paced up and down. He read from a Bible, occasionally chanting and singing. As the name of the prisoner appeared above the cell door it did not take me long to find the name I had come to see. I had his signature tucked away in my notebook, but I had no difficulty identifying the gipsy. Gone now was the arrogance, the defiance of authority, the little man with the big gun threatening old and defenceless people. What I now saw was a pathetic human being, who knew that he had but moments to live. ...

My reverie was shattered by the sudden appearance of Albert Pierrepoint, the official executioner. He greeted me with a smile and a request, and bearing in mind that everybody around us was speaking in German or Polish, it was very welcome to hear a warm, homely Yorkshire accent.

"If you recognise him, nod your head when I bring him out", he instructed me. Then he reassured me that everything would be alright. The second or two that he spent in trying to put me at ease was very much appreciated. He was certainly a dedicated professional and carried out his duties efficiently and with dignity.

Leaving me with the request to nod my head in recognition, he walked towards the cell where my man was held captive. Then he and his assistant, who had been standing nearby, entered the cell. With quiet efficiency they prepared the man for the scaffold by securing his arms behind his back with a short leather strap. There was no resistance. The pitiful creature was in fact so helpless that the two officials had to half carry him to the execution chamber, which was approached by a door at the far end of the cell area.

Having nodded to Pierrepoint, I fell in behind the gruesome procession. The stillness and mystery of the execution chamber came as a blessed relief as the moans, the crying and chanting faded away behind us. It was a very plain room. The only furniture was a small table and two chairs being used by two men in civilian clothes. Without waiting for for an invitation, I stood behind these two officials, who acknowledged my presence by nodding, then carried on with their paperwork.

We were at one end of the room and ahead of us was the area where the drama was to take place. My eyes raced everywhere, trying to see everything at once. I was astounded to see three ropes dangling from a huge beam across the ceiling. There was no mistaking their sinister purpose, for the nooses at the ends were all too obvious.

The executioner and his colleague, still supporting their very frightened captive, paused near the first rope. A large white hood was quickly produced and placed over the man's head, followed by the noose around the neck. The legs were secured with a strap and the whole operation was over in seconds. Then the executioner and assistant left their moaning prisoner, trussed and helpless, to go away, only to return a few moments later with another condemned man. He was dealt with as speedily as the first one.

The two hangmen moved away and I saw Pierrepoint go to a lever in the side wall and depress it. There was an awesome click as it operated. The trap-doors on which the trussed men had been standing fell away beneath them and they both dropped to the full extremity of the rope into merciful oblivion.

I had been standing so close that it was impossible not to avoid glancing into the room below. I edged cautiously forward and saw the two men hanging at the end of their ropes. A doctor was already examining the bodies and pronounced life extinct. Two coffins were placed nearby and some military policemen and prison officials were setting about the grim task of burial.

My signature was required on the appropriate forms. Then I was free to go. And as Albert Pierrepoint was preparing for the next two executions, I managed to catch his eye and wave a farewell. I did not want to stay in that place one second longer than necessary.